Was geht Euch durch den Kopf, wenn Ihr den Begriff Kunst hört? Leute in teuren Kleidern, die vor noch teureren Werken stehen und fachsimplen?
Oft habe ich das Gefühl, dass viele es sich nicht zutrauen, sich mit Kunst auseinanderzusetzen, da sie denken, dass sie nichts davon verstehen, und es sich noch weniger leisten können.
Aber Kunst hat weder etwas mit Geld, und auch nicht zwingendermassen mit Kenntnis zu tun. Kunst gibt es überall, in kleinen Details des Alltags und in grossen Galerien. Und Kunst soll berühren.
Kunst muss man nicht zwingendermassen logisch verstehen oder erklären können; wenn man ein Werk sieht, und es etwas in einem auslöst, dann hat man Kunst bereits erlebt und einen Zugang dazu. Und ich in sicher, dass jede Person schon mal vor einem Bild, einer Fotografie oder einer Skulptur gestanden ist, und den Blick einfach nicht mehr davon abwenden konnte.
Kunst für alle
Und genau das ist der Grund, weshalb die Kunst Zürich für Euch alle da ist.
Die Kunstmesse in den ehemaligen Zürcher ABB Hallen in Oerlikon geht vom 25.-28.Oktober bereits zum 24. Mal über die Bühne und öffnet die Tore für alle, von klein bis gross, für Leute mit keiner Ausbildung und für Akademiker, für Menschen mit einem ausgehungerten Bankkonto und solche mit einem fetten Sparbuch, denn beim Kunst kennenlernen und erleben geht es weder den finanziellen noch um den sozialen Status.
Gut fünfzig nationale und internationale Gallerien stellen aus, und freuen sich, ihre Glanzstücke einem breiten Publikum präsentieren zu dürfen.
Kürzlich lud die charismatische und engagierte Evelyne Ferner, die Gründerin der Kunst Zürich zu einer spannenden und inspirierenden Pressekonferenz ein.

Mir hat unglaublich gefallen, wie leidenschaftlich und bodenständig sie über Kunst gesprochen hat.
Auch sie ist der Meinung, dass Kunst etwas ist, was in jedem Menschen etwas auslösen kann. Deshalb freut sie sich auf Euch, dass sie Euch mit der Kunst Zürich eine Möglichkeit bieten kann, anonymer als in einer Galerie seinen persönlichen Zugang zur Kunst zu entdecken und vielleicht sogar sein neues Lieblingsstück zu finden, denn an der Kunst Zürich gibt es Kunst für jedes Budget.

Folgende Höhepunkte hat sie für Euch zusammengestellt:
25. Oktober 2018 16 bis 22 Uhr: Die Vernissage mit anschliessender Party
25. Oktober 2018 17:30 Uhr: Eine Podiumsdiskussion «Verliert die Kunst ihre Form?» mit NZZ am Sonntag-Kunstredaktor Gerhard Mack und dem Künstler Franz Erhard Walther
27. Oktober 2018 14 Uhr: Ein Podiumsgespräch mit Tobia Bezzola, dem Schweizer Kunsthistoriker, zum Thema «Kunstplatz Zürich».
Und falls Ihr da auf den Geschmack gekommen seid und mehr über Kunst lernen möchtet, dann müsst Ihr nächste Woche unbedingt nochmals bei meinem Blog vorbeischauen, denn da werde ich Euch eine ganz spezielle und spannende Initiative des Kunsthaus Zürich vorstellen, die sich genau an Euch richtet…
