Soll ich oder soll ich nicht?

Soll ich oder soll ich nicht?

Shall I or shall I not?

Tell you about my today’s shopping experience? A negative shopping experience.

I usually don’t like to write about negative topics, because fashion is fun and reading my blog should be as entertaining as writing it. But I think I still want to tell you about what happened to me today, because I was really disappointed.

In Switzerland I usually don’t do a lot of shopping, because I am often abroad and I love to do trend and fashion scouting in foreign countries. But today I had a spare hour and really felt like getting inspired by my hometown’s fashion stores.

First I went to PKZ Women, a fashion store with three floors and several brands. My first impression: an ocean of yellow 50%-tags. Fair enough, it is sale-time (I was not even aware of that). At least the clothes exhibited in a nice way. On the ground floor and basement I was meagerly welcomed by some of the employees but this was already it. Nobody was too keen on helping me. And I did need help. In the fitting room I would have needed different sizes, I didn’t know where to leave the clothes I didn’t want to buy etc. but far and wide only ignorance.

On the top floor, where the more expensive brands are sold, I felt entirely stupid. I know, I have classic-pink hair and I did not wear any makeup but I was somehow dressed up and did not look that bad. But while the predominantly Eastern European shop assistants took care of the mainly Eastern European clients in a very caring way, they gave me only a very contemptuous look. I actually wanted to try some blouses on, but the message was very clear: It’s high time to change to store!

Next stop was Mango. I was not prepared for this: Clothes all over; it was hardly possible to move! I love sales, because often you find some bargains, lovely pieces at a fabulous price, but this explosion of cheap clothes was breath-taking, and not in a positive way.

Fashion is a creative process with dozends of people involved. Starting with the idea, the design, the pattern, choosing the materials, sewing it etc. and it feels like an insult to all these people involved in the process. All this work has  to be honoured by a nice presentation of their piece of art. But what I’ve seen reminded me somehow on factory farming. I know, clothes doesn’t have feelings, but still…

That’s also the reason why I don’t even consider stepping into shops such as Chicorée, Terranova etc.

H&M for example offers also very attractive prices, but the designs are presented in such a very nice way, that you see and appreciate the beauty of it and the work behind it.

Conclusion: I tried to skim through the clothes and find one or the other jewel, but I gave un after five minutes and fled. I’ve seen enough! At least I found one nice blouse from Tommy Hilfiger at PKZ, but it was no fun at all finding it.

What do you need for your perfect shopping experience?

Trousers and Shoes / Pantalones y Tacones / Hose und Schuhe: Suite Blanco

Blouse / Blusa / Bluse: Tommy Hilfiger

Bag, small Bracelet and Watch / Bolso, pulsera fina y Reloj / Handtasche, feiner Armschmuck und Uhr: Fossil

Big Bracelet / Pulsera grande / Breiter Armschmuck: Chile

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Soll ich oder soll ich nicht?

Soll ich oder soll ich nicht?

 

Soll ich oder soll ich nicht?

Euch über mein heutiges Shoppingerlebnis berichten? Ein negatives Shoppingerlebnis.

Eigentlich schreibe ich nicht gerne über negative Sachen, denn Fashion ist Fun und das Blog lesen soll genau so viel Spass machen wie das bloggen selber. Aber ich glaube ich möchte Euch heute dennoch davon berichten, denn ich war schon sehr enttäuscht…

Ich geh eigentlich selten in der Schweiz einkaufen, da ich öfters im Ausland bin, und dort die neusten Fashiontrends scoute.  Aber heute hatte ich ein Stündchen frei und Lust mich in den Geschäften meiner Heimatstadt Zürich inspirieren zu lassen.

Also ging ich als erstes in den PKZ Women, ein dreistöckiges Geschäft mit verschiedenen Marken. Der erste Eindruck: Ein Meer von gelben 50%-Zettelchen. Fair enough, es ist Ausverkauf (auch das war mir nicht bewusst). Wenigstens ging das Ganze noch einigermassen gesittet zu und her, die Kleider hingen ordentlich nach Marken sortiert an den Ständern. Im Parterre und Untergeschoss grüssten die einen Angestellten noch knapp, aber niemand hielt es für notwenig mich zu fragen ob ich Hilfe bräuchte. Und ja, ich hätte Hilfe gebraucht, ich hätte in der Umkleide andere Grössen gebraucht, ich wusste nicht wohin mit der Ware, die ich nicht kaufen wollte, aber weit und breit nur gähnende Ignoranz.

Im Obergeschoss, wo anscheinend die etwas teureren Marken ausgestellt sind, fühlte ich mich dann komplett am falschen Platz. Klar, meine Haare sind hellrosa und ich war ungeschminkt unterwegs, aber dennoch nicht allzuschlecht angezogen. Während sich hauptsächlich osteuropäischen Verkäuferinnen rührend um die kaufkräftigen osteuropäischen Kundinnen kümmerten, hatten sie für mich höchstens einen abschätzigen Blick auf Lager. Dieses Stockwerk verliess ich fluchtartig, obwohl ich ursprünglich das eine oder andere anprobieren wollte.

Also geht es weiter zum Mango. Und auf so etwas war ich nun wirklich nicht gefasst! Berge von Kleidern, man kam fast nicht mehr durch. Ausverkauf ist ja echt toll und oft kann man ganz tolle Stücke zu fabulösen Preisen ergattern, aber diese Explosion an Billigware hat mir fast den Atem geraubt.

Mode ist ein kreativer Prozess in dem dutzende von Personen involviert sind, von der Idee, über das Design, Schnittmuster, Stoffauswahl, Fabrikation etc. und es kommt mir wie eine Beleidigung an all diese Personen vor, wenn die Kleider nicht zur Geltung kommen. Irgendwie hat es mich an Massentierhaltung erinnert. Klar, Kleider haben keine Gefühle, aber trotzdem.

Genau aus diesem Grund ignoriere ich auch Geschäfte wie Chicorée, Terranova etc.

H&M zum Beispiel hat zwar auch sehr preiswerte Kleidung, aber sie werden respektvoll präsentiert und können sich so in ihrer Schönheit und in ihrem Design entfalten. Von Mango hatte ich bis anhin immer ein gutes Bild, aber heute wurde ich wirklich sehr negativ überrascht.

Fazit: Ich hab zwar noch versucht, die Kleider durchzuschauen, hab es aber nach fünf Minuten aufgegeben und bin auch von ihr geflüchtet. Ich hatte genug gesehen und gab auf. Beute: Immerhin eine schöne Bluse von Tommy Hilfiger, aber Spass hat es keinen gemacht.

Was ist Euch wichtig für das perfekte Shoppingerlebnis?

Trousers and Shoes / Pantalones y Tacones / Hose und Schuhe: Suite Blanco

Blouse / Blusa / Bluse: Tommy Hilfiger

Bag, small Bracelet and Watch / Bolso, pulsera fina y Reloj / Handtasche, feiner Armschmuck und Uhr: Fossil

Big Bracelet / Pulsera grande / Breiter Armschmuck: Chile

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