Say no to plastic

Say no to plastic

Hallo zusammen

Ich möchte vorwegnehmen, dass dieser Artikel in Zusammenarbeit mit Sodastream entstanden ist, die Firma, welche die Haushaltsmaschinen herstellt, mit denen man zu Hause  aus Leitungswasser Sprudelwasser zaubern kann. Und natürlich möchte Sodastream möglichst viele Geräte verkaufen. ABER, ist das denn schlecht, wenn man damit etwas Gutes tun kann?

Und genau hier setzt Sodastream an. Ihr könnt mich naiv nennen, aber ich glaube fest an die Aufrichtigkeit der Marke, und dass sie wirklich um die Umwelt besorgt ist, und nicht nur der kommerzielle Gedanke im Vordergrund steht. Deshalb möchte ich gerne darüber berichten und Euch erzählen, was ich heute alles gelernt habe.

Sodastream möchte von heute bis am Mittwoch 19. Dezember mit der Aktion “The Cage” am Bahnhof Oerlikon auf ihre Kampagne “Say no to plastic” aufmerksam machen. Da steht ein riesiger Würfel, gefüllt mit 12’000 leeren Petflaschen, welcher den durchschnittlichen Petverbrauch einer vierköpfigen Familie über acht Jahre darstellt. Der Verbrach von Petflaschen hat sich seit 1993 verfünffacht, was eine bedenkliche Tendenz ist.

Rund um den “Petwürfel” dürfen Passanten drei Studenten der Hochschule der Künste Bern Petflaschen anhängen, sie stellen die Belastung dar, welche Pet für unsere Umwelt bedeutet.

Aber Petflaschen kann man doch recyceln?

Korrekt! Rund 80% der leeren Petflaschen werden tatsächlich an die Recyclingpunkte gebracht. ABER: Nur 26% werden effektiv wieder zu neuen Flaschen verarbeitet, denn nur aus den Weissen und Blauen können tatsächlich wieder neue Flaschen hergestellt werden. Aus den Grünen und Braunen werden zum Beispiel Folien oder Verpackungsbänder hergestellt, welche früher oder später auch auf dem Müll landen. Und ein grosser Teil wird direkt in den Kerichtverbrennungsanlagen verbrannt.

Um 1kg Pet herzustellen braucht es 2kg Rohöl und für den Transport eines Liters Mineral braucht es durchschnittlich 0.3l fossile Brennstoffe. 42% des in der Schweiz konsumierten Mineralwassers wird vom Ausland importiert.

Diese Facts, welche ich auf der Sodastreamseite gefunden habe (welche ihre Quellen, wie “Swissinfo” oder “Petrecycling” wiederum gut deklarieren), haben mich zum denken angeregt. Ich war mir nicht bewusst, wie belastend Petflaschen sind.

Wenn nun also Leitungswasser trinkt (und/oder es zu Hause aufsprudelt) kann man mit einer kleinen Gewohnheitsänderung einen grossen Effekt für die Umwelt und unsere Nachkommen kreieren. Gerade wir, die in der Schweiz wohnen, haben das Privileg, eines der besten Wasser der Welt unlimitiert ins Haus geliefert zu bekommen, unser Leitungswasser!

Ich hoffe, ich konnte Euch mit diesem Artikel zum Denken anregen, so wie mich die heutige Präsentation von “The Cage” zum denken angeregt hat, und wünsche mir, dass wir uns im neuen Jahr noch etwas bewusster mit unserem Konsumverhalten auseinandersetzen werden.

In diesem Sinne, ein Prost aufs 2019, natürlich mit bestem Schweizer Leitungswasser.

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