Mit Hemingway in einer Oase

Mit Hemingway in einer Oase

So fühlen sich Anna und ich, als wir im Boutique Hotel Nisala Arana, bei Bentota in Sri Lanka ankommen.  Die wunderschöne Anlage im Grünen ist wirklich eine kleine Oase, und es würde uns wohl kaum überraschen, wenn der Geist von Ernest uns vom Balkon oder der Veranda einer der schönen im Kolonialstil erbauten Häuser zuwinken würde. Denn dank der Architektur und der paradiesischen Umgebung fühlen wir uns wie in eine andere Zeit versetzt.

Bentota liegt im Südwesten von Sri Lanka und wird oft in einem Atemzug mit Pauschalferien genannt. Wir dürfen dieses kleine Dorf aber ganz anders erleben. Nach einer 75minütigen Zugfahrt von Colombo aus, die uns knapp einen Schweizer Franken gekostet hatte, erreichen wir den kleinen Bahnhof Bentota, von dort aus bringt uns ein Tuk Tuk für umgerechnet knapp 2 Schweizer Franken in den 3.5km entfernten Garten Eden.

Wir werden vom freundlichen Personal bereits erwartet und im Coconut Wing untergebracht, ein grosszügiges Zimmer mit einer Outdoor-Dusche und einer einladenden Veranda.

Das Queensizebett ist mit einer schönen Pflanzenkreation aus dem Garden dekoriert, welches an jedem Tag wieder für eine neue künstlerische Überraschung sorgt.

Was uns auch überrascht: Die Nespressokaffeemaschine im Zimmer, und die Lindorkugeln, deren Alupapier zwar eher Schokocrème enthüllt, als harte Schokolade, lecker ists trotzdem.

Wir verbringen fünf Tage im Nisala Arana, geniessen am Frühstückstisch die frischen Früchte aus dem Garten, kulinarischen Höhenflüge beim Abendessen, den exquisiten Nachmittagstee, das Nichtstun am Pool und die spontane Gartenführung des netten Gärtners. Er zeigt uns die Currypflanze, den Zimtbaum und pflückt für uns Mangosteen, Mandarinen und Limetten.

Im Garten spielen kleine Streifenhörnchen Fangen, wunderschöne Schmetterlinge fliegen uns um den Kopf und verschiedenste Vogelarten, wie zum Beispiel der wunderschön blaue Eisvogel meditieren auf dem Rasen oder auf den Bäumen.

Natürlich dürfen Tage am Meer auch nicht fehlen. Mit den hauseigenen Fahrrädern erreichen wir den Strand nach einer gut 15 minütigen Fahrt durch die Palmen-und Bananenalleen.

Das Strand ist weitläufig und fast menschenleer, denn die Gäste der Pauschalhotels, scheinen es zu bevorzugen, am Pool zu liegen…besser für uns. Ein Sonnenschirm mit zwei Liegestühlen kostet knapp 9 Franken, dafür ist die King-Coconut nicht mal ein Franken. So lässt es sich leben…

Wir verbringen eine wunderschöne erholsame Zeit in unseren ersten Woche in Sri Lanka und ich freue mich, Euch bald mit in die zweite Ferienhälfte weiter südlich, nach Unawatuna mitnehmen zu dürfen.

Bis dahin, seid lieb zueinander!

Eure

Jesca Li

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