Kleiner Bruder, ganz gross

Kleiner Bruder, ganz gross

Als ich noch einen seriösen Job hatte, und im Zürcher Kreis 2 Airlines versicherte, war das Nocciolina am Bleicherweg meine absolute Lieblingsadresse, um meinen allmittäglichen Hunger zu stillen.

Die Ravioli, gefüllt mir Ricotta, an einer Arrabiata-Sauce schmecken nirgendwo besser, und auch der Kaffee nach dem Essen ist unschlagbar. Das gemütliche Lokal – primär ein Café – ist klein und sehr italienisch. Als würde man kurz über Mittag von Como nach Chiasso hüpfen. Es ist ein napolitanisches Familienunternehmen, und die Unternehmenstochter Ilaria bedient höchstpersönlich.

Vor etwa drei Jahren schaute ich mal wieder für einen Kaffee beim Nocciolina vorbei (weshalb hab ich so lange gewartet???!) und wieder verwöhnte uns Ilaria, und sie erinnerte sich sogar noch an mich, trotz meinen inzwischen rosaroten Haaren und obwohl ich meinen Anzug durch einen knallroten Mickey Mouse-Pullover ausgetauscht hatte. Wir kamen ins Gespräch und über die Zeit entwickelte sich eine schöne Freundschaft zwischen Ilaria und mir.

Und so bekam ich die “Schwangerschaft” und “Geburt” des kleinen Bruders von Nocciolina, dem “Lo Spaccio” auch hautnah mit.

Kürzlich habe ich mich mit Ilaria im “Lo Spaccio” getroffen, und ich muss sagen, dass sich der kleine Bruder vom Nocciolina schon ganz schön entwickelt hat.

An diesem Wochenende steht nun endlich die Taufe vom “Lo Spaccio” vor der Tür, die offizielle Eröffnung, aber dazu später.

Zuerst möchte ich Euch den kleinen Bruder mal vorstellen:

“Lo Spaccio” ist ein Schleckmaul, das Kerngeschäft sind die unschlagbaren italienischen, aber regional hergestellten Gelati. Das schöne Sortiment ist saisonal abgestimmt, so kannst Du im Winter zum Beispiel ein Marroniglacé geniessen, während zurzeit das Lampone-Sorbet heraussticht.

Und obwohl “Lo Spaccio” seine achtzehn Jahre noch nicht erreicht hat, mag er auch ganz gerne Cocktails, und zwar Gelati-Cocktails! Eine Besonderheit, welche ich in Zürich zum ersten Mal gesehen habe.

Vielleicht denkt Ihr jetzt an Milchshakes? Damit hat es aber gar nichts zu tun! Die einzigartigen Kreationen, die von Christos vom Mobile Cocktail Lab entworfen wurden, sind spritzig, erfrischend und überraschend.

Ich probiere den Principessa, eine Variation des Kir Royals, und den Burning Orange, welcher sich sofort zu meinem Favoriten mausert: scharf und frisch mit Suchtfaktor!

Falls Du lieber keine Cocktails auf leeren Magen trinkst, bist Du nach wie vor an der richtigen Adresse. Im “Lo Spaccio” kommt auch der kleine bis mittelgrosse Hunger nicht zu kurz: mit feinen Piadinas.

Meine Wahl fällt auf die Nummer 2 mit extra Pecorino und extra Mozzarella. Die hochwertigen frischen Zutaten bringen mich geschmacklich einmal mehr auf eine italienische Piazza, die Gazosa rundet das Geschmackserlebnis perfekt ab.

Könnt Ihr momentan gerade nicht verreisen und möchtet doch ein bisschen Ferienfeeling? Oder habt Ihr Lust auf einen Minitrip nach Italien? Dann kommt doch an die Eröffnung vom “Lo Spaccio”! Es wartet ein richtig italienisches Programm auf Euch:

Am Donnerstagmittag könnt Ihr die leckeren Gelati  aus dem Leonardo-Carettino degustieren, am Nachmittag dem italienischen Sänger “Dieguzzo” zuhören, Piadine geniessen und Prosecco schlürfen und am Abend die Latteart-Kreationen vom Cuptasting Schweizer Meister Dario bewundern, und natürlich auch trinken.

Am Freitag werden mittags wieder Gelati aus dem Leonardo-Carettino verschenkt, ab 17:00 heisst es dann “Cocktail-Time” mit dem Creatore Christos vom Mobile Cocktail Lab höchstpersönlich. Um 17:30 sorgt die Italo-Band “Luna Caprese” für richtiges Ferienfeeling mit Klassikern von der Amalfiküste und ganz Italien.

Seid Ihr bereit für einen Kurztrip nach Italien? Dann schaut vorbei!

Ciao bellissimi, chi vediamo a  “Lo Spaccio”.

 

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