Kleine Helden des Alltags: Nette Menschen

Kleine Helden des Alltags: Nette Menschen

Hallo meine Lieben

Gestern ist mir etwas passiert, das mich zu Tränen gerührt hat:

Ich bin in der Tram gesessen, da torkelt plötzlich eine alte Dame vor mir. Zwei Mitreisende fangen sie auf und helfen Ihr sich hinzusetzen. Sie ist klein, zierlich, ihre aubergine-gefärbten Haare weisen einen blütenweissen Haaransatz auf und sie sitzt zitternd da.

Schnell werden ihr Wasserflaschen gereicht, und sie meint verängstigt, dass ihr einfach schwarz vor den Augen geworden sei, und es ihr noch immer sehr schwindlig sei. Sie erzählt, sie wolle eine Freundin im Altersheim nähe Stauffacher besuchen.

Meine zwei Heldinnen kümmern sich rührend um sie, und versichern ihr, dass sie ihr helfen würden auszusteigen und sie ins Altersheim begleiten würden.

Dieses Mitgefühl von Unbekannten hat mein Herz berührt. Es war so schön zu sehen, wie sich fremde Menschen um jemanden in Not kümmern, jemand, der meine Grossmutter, mein Grossvater, meine Mutter oder mein Vater sein könnte.

Verstohlen wische ich mir die Tränen aus den Augen, im Wissen, dass die süsse alte Frau in guten Händen ist, dass Nächstenliebe auch in Zeiten von Anonymität und Weihnachtsstress doch noch vorhanden ist.

Danke, an die unbekannten Engel, dass Ihr Euch so rührend um die alte Dame gekümmert habt!

In diesem Sinne wünsche ich Euch ein wunderbares Fest der Liebe, zusammen mit Euren Liebsten.

Eure Jesca Li

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