Kleine Helden des Alltags: Die Passionsfruchtlimonade

Kleine Helden des Alltags: Die Passionsfruchtlimonade

Guten Montagmorgen meine Lieben!

Ihr habt auf meinem Instastory-Voting entschieden!

Ab jetzt werde ich Euch jeden Montag mit einer positiven Geschichte aus dem Alltag beglücken. So beginnt die Woche positiv, woraus vielleicht wieder neue positive Geschichten entstehen, die Ihr mir dann hoffentlich zuschickt, so dass meine Serie möglichst lange am Leben bleibt.

Ihr kennt das sicher alle: Situationen, in denen etwas Unerwartetes passiert, jemand unerwartet reagiert, und somit ein unglaublich positives Grundgefühl generiert (ja, das reimt sich, und Globi hat immer gesagt, wenn sich etwas reime sei das ein guuuuutes Zeichen..hehe).

Ich rede hier nicht von Lottogewinnen, Verlobungen, oder einem neuen Traumjob. Ich spreche von kleinen Gesten, einem Lächeln, einem netten Gruss. Es sind Alltagssituationen, die mit wenig Effort grosse Glücksgefühle hervorrufen. Die man aber oft nach ein paar Tagen wieder vergisst. Hier möchte ich sie am Leben erhalten.

Heute möchte ich Euch etwas erzählen, was mir am letzten Sonntag passiert ist:

Ich habe im Grandhotel Dolder verschiedene Gäste des Zürich Filmfestival geschminkt. Zwischen den einzelnen Gästen hatte ich immer wieder Wartezeiten, die ich irgendwie überbrücken musste. Es war ein wunderschöner Tag mit strahlender Sonne und einem tiefblauen Himmel. Also entschloss ich mich, meinen Geldbeutel zu strapazieren, und mir ein Getränk auf der Panorama-Sonnenterrasse des Restaurant Saltz zu gönnen.

Nett wurde ich begrüsst und beraten, ich entschloss mich für eine Passionsfrucht “Lemonaid” (ist nicht nur lecker, sondern auch Bio, Fairtrade, und ein Teil des Umsatzes fliesst in soziale Projekte), und fragte scheu nach einem Glas Wasser, da ich Kopfschmerzen hatte, und das Schmerzmittel nicht mit dieser leckeren Limonade runterspülen wollte. Der Kellner offerierte mir gleich einen Liter Leitungswasser, und brachte mir saftige Oliven und exquisite Chips dazu (genial, denn ich war wirklich hungrig, aber ich wollte nicht gleich mein halbes Arbeitshonorar wieder verprassen).

Schon diese zuvorkommende Behandlung eines “Normalos” in einem Fünf-Sterne-Hotel war so schön, unerwartet und vermittelte mir ein so positives Gefühl, dass es sich wahrscheinlich bereits für meine neue Sparte qualifiziert hätte.

Aber es kam noch besser: Als ich nach der Rechnung fragte, offerierte mir der Kellner nochmals einen Liter Leitungswasser. Danach verschwand er. Nach zwanzig Minuten konnte ich die Rechnung noch immer nicht begleichen und mein nächster Termin rückte immer näher. So ging ich zur Kasse und fragte seinen Kollegen, ob ich bei ihm bezahlen dürfe. Der lächelte nur und meinte, die Rechnung sei nicht mehr offen, die ganze Bestellung gehe aufs Haus. Einfach so. Anscheinend hat sich der Geschäftsführer höchstpersönlich um mich gekümmert.

Ich war so überwältigt und dankbar, ich konnte den ganzen Abend nicht mehr aufhören zu lächeln.

Daraus entstand die Idee für diese Serie. Dieses Erlebnis verdeutlichte mir wieder einmal, wie man mit Freundlichkeit, Empathie und kleinen Gesten grosse Glücksgefühle bei seinen Mitmenschen auslösen kann. Ist das nicht wunderschön?

Ihr habt bestimmt auch solche Beispiele aus Eurem Leben! Schreibt mir doch auf info@jesca.li, gerne würde ich Eure Geschichte auf meinem Blog teilen (das kann auch ohne Namensnennung sein). Ich formuliere sie auch gerne für Euch aus, und wenn Ihr mir Eure Telefonnummer schickt, dann dürft Ihr sie mir auch gerne erzählen, wenn Ihr nicht schreiben mögt.

Ich hoffe, ich konnte Euch mit dieser ersten Geschichte ein Lächeln ins Gesicht zaubern und wünsche Euch eine wunderschöne Woche.

Eure Jesca Li

PS. Da solche Geschichten eigentlich immer spontan passieren, kann es sein, dass die Bildqualität manchmal etwas leidet. So auch in diesem Post. Ich wollte den Post unbedingt mit wenigstens einem oder zwei Bildern gestalten. Bei meinem nächsten Arbeitstag im Dolder, einem Regentag, stand in der Lobby zufälligerweise ein Schälchen der leckeren Oliven. So ging ich schnell zur Lobbybar, kaufte mir eine Limonade und machte zwei Handybilder davon. Die Handykamera, das schummrige Lobbylicht und dass ich ein Selfie machen musste, hatte natürlich nicht den positivsten Einfluss auf die Bilder. Dafür entschuldige ich mich.

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