24h am Filmfestival

24h am Filmfestival

Ende September gerät jeweils halb Zürich in Aufregung, denn der Duft von Hollywood liegt in der Luft: das Zurich Film Festival. Bereits zum 14. Mal ging es über die Bühne, oder sollen wir besser sagen, über die Kinoleinwand?

Ich wurde von Uber eingeladen 24 unvergessliche Stunden am ZFF zu verbringen, natürlich mit dem perfekten Shuttleservice von Uber.

Uber habe ich in Hawaii kennengelernt. Noch bevor jemand in der Schweiz den Namen “Uber” buchstabieren konnte, sind die Insulaner bereits vom einen Strand zum nächsten ge-ubert.

Zurück in der Schweiz habe ich dann sofort vom Taxi zu Uber geswitcht. Weshalb? Eventuell weil es viel preiswerter ist als ein reguläres Taxi? Das ist nur die halbe Wahrheit. Die Ursache gründet tiefer (dramatische Musik im Hintergrund): Ich habe ein Taxitrauma!:

Ich, vollbepackt, möchte nur drei Kilometer fahren, sitze im Taxi, und der Taxifahrer weigert sich konsequent mich an meinen Zielort zu bringen. Noch während ich mit ihm am diskutieren bin, öffnet jemand die Türe und fragt, ob er denn frei sei, und er antwortet mit einem Ja.
Ich, mit Krücken, möchte einen Kilometer fahren, denn ich kann keinen Schritt mehr gehen, kein Taxi nimmt mich mit.
Ich, mal wieder ohne Bargeld, suche ein Taxi, welches Kartenzahlung akzeptiert… vergeblich!

Dies ein paar Gründe, weshalb mir Uber einfach lieber und sympathischer ist. Ich kann es bequem bestellen, so lang oder kurz fahren wie ich möchte, und das ganze wird direkt von meiner Kreditkarte abgebucht. Wenn ich Kleingeld dabei habe, ist ein gutes Trinkgeld natürlich Ehrensache.

Aber lasst uns zurück zum eigentlichen Thema kommen, meine 24 Stunden am ZFF.

Am ersten Abend fahre ich mit meiner Mitbewohnerin Delila direkt zur Schweizerpremiere des verfilmten Bestsellers “Wolkenbruch”, einer tragikomischen Geschichte, die in meiner Nachbarschaft spielt. Der Regisseur Michael Steiner hat die Geschichte des Buch-und (!!)Drehbuchautors Thomas Meyer mit hochkarätigen Schauspielern zu einem “Must-See” verfilmt.

Vor dem Film plaudern die beiden Herren zusammen mit dem Produzenten Hans Syz frischfröhlich aus dem Nähkästchen. Das ist eben der grosse Unterschied zwischen einem Filmfestivalbesuch und einem regulären Kinobesuch. Danach werden Delila und ich wieder von einer Uber-Limousine abgeholt und komfortabel nach Hause chauffiert…so lässt es sich leben.

Am zweiten Tag holt mich ein besonders gesprächiger aber nicht aufdringlicher Uberfahrer ab. So vergeht die fünfzehnminütige Fahrt wie im Flug.

Als erstes wohne ich einem spannenden Talk über künstliche Intelligenz bei, es wird unter anderem über rechtliche Problemstellungen diskutiert, wie zum Beispiel über die Haftbarkeit, eines durch künstliche Intelligenz verursachten Verbrechens.

Es diskutieren Roland Siegwart, der in der Forschung und Entwicklung von künstlicher Intelligenz arbeitet, der Philosoph Markus Kneer und Anna Petrig, Rechtsprofessorin an der Uni Basel. Der Moderator Beat Glogger führt mit exzellenter Recherche und den richtigen Fragen gekonnt durch den Talk und ich bin fast etwas enttäuscht, als die Stunde um ist.

Leider ist ein Überziehen nicht möglich, denn der Raum wird für meinen nächsten Programmpunkt und das Highlight des Tages gebraucht: die Pressekonferenz mit der legendären “M” Judi Dench, welcher am späteren Abend der “Golden Icon Award” für ihr Lebenswerk verliehen wird.

Als die knapp 84-jährige Britin den Raum betritt, werden ihr von allen Seiten bewundernde Blicke zugeworfen, denn sie schaut einfach umwerfend gut aus, und ihr Charisma ist bis in die hinterste Ecke zu spüren. Ich würde sagen, sie hat den Award mehr als verdient!

Sie erzählt Anekdoten aus Ihrem Leben, beispielsweise wie ihr gewisse Leute nach einer Theatervorstellung eine gute Besserung wünschten, weil sie dachten, ihre von Geburt an raue Stimme sei auf eine Erkältung zurückzuführen. Oder wie sie vom britischen Geheimdienst eingeladen wurde, der darauf bestand, einen Fahrer zu ihr zu schicken, welcher sie abholt. Es war ganz bestimmt kein Uber-Fahrer, denn er fand ihr Haus nicht, und so kam sie über eine Stunde zu spät zum Treffen. Vor der Pressekonferenz war ich ein Fan von Judi Dench, nun bin ich ein mega Fan! Sie ist so bodenständig, witzig, charmant und wunderschön. Chapeau!

Zu guter Letzt gönne ich mir nochmals einen Film, und zwar “Juliet, Naked”, eine warmherzige Komödie über verpasste Gelegenheiten von Enddreissigern, natürlich mit Happy End. Auch hier kann ich nur sagen, ein absolut sehenswerter Feelgood-Movie.

Noch ein letztes Mal darf ich den Limousinen-Service von “Uber Black” geniessen, und komme voller Eindrücke und glücklich nach Hause.

Danke Uber, für dieses tolle Filmfestival-Erlebnis, es war eine wahre Freude und Bereicherung!

Wart Ihr auch am Filmfestival? Und was ist Euer Lieblingsfilm? Ich freue mich auf Eure Kommentare!

Obwohl dieser Post in Zusammenarbeit mit Uber entstand, ist der Inhalt hundertprozentig authentisch und reflektiert meine ehrliche Meinung.

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